CO₂ bereitstellen
Aufbereitetes Kohlendioxid wird in flüssiger Form unter geeigneten Druck- und Temperaturbedingungen bevorratet.
Trockeneis ist festes Kohlendioxid. Für die Herstellung wird flüssiges CO₂ kontrolliert entspannt. Dabei entsteht ein Gemisch, aus dem Trockeneisschnee gewonnen, verdichtet und je nach Werkzeug zu Pellets, Nuggets oder Scheiben geformt wird.
Flüssiges Kohlendioxid steht unter Druck. Wird es in einer geeigneten Produktionsanlage entspannt, sinken Druck und Temperatur stark. Ein Teil des CO₂ wird gasförmig, ein anderer Teil bildet festen Trockeneisschnee. Dieser Schnee wird unter hohem Druck verdichtet und durch passende Formwerkzeuge gepresst oder zu Scheiben geformt.
Aufbereitetes Kohlendioxid wird in flüssiger Form unter geeigneten Druck- und Temperaturbedingungen bevorratet.
Die Produktionsanlage führt die benötigte Menge kontrolliert dem Expansionsbereich zu.
Durch den Druckabfall kühlt das Medium stark ab. Ein Teil verdampft, während sich fester CO₂-Schnee bildet.
Der Trockeneisschnee wird im Pelletizer beziehungsweise in der Presse für die Verdichtung vorbereitet.
Hydraulischer oder mechanischer Druck verdichtet den Schnee. Extruderplatten bestimmen Form und Durchmesser.
Das fertige Trockeneis wird zügig in geeignete isolierende, nicht luftdicht verschlossene Behälter gefüllt.
Unter normalen Umgebungsbedingungen schmilzt festes CO₂ nicht zu einer Flüssigkeit. Es geht direkt vom festen in den gasförmigen Zustand über. Dieser Vorgang heißt Sublimation – deshalb entsteht kein Schmelzwasser.
Die Form wird nicht zufällig gewählt. Oberfläche, Dichte, Dosierbarkeit und Anwendung beeinflussen, wie schnell Trockeneis sublimiert und wie es sich einsetzen lässt.
Schmale Pellets sind auf die Fördersysteme vieler Trockeneisstrahlgeräte abgestimmt und lassen sich kontrolliert dosieren.
Nuggets sind gut handhabbar, eignen sich für zahlreiche Kühlanwendungen und lassen sich in Boxen verteilen.
Größere, kompakte Formen besitzen im Verhältnis zum Gewicht weniger Oberfläche und sind für bestimmte längere Kühlaufgaben interessant.
Lockerer CO₂-Schnee kann direkt in Produktions- und Kühlprozessen eingesetzt oder anschließend verdichtet werden.
Für kleine Zwischenräume, definierte Portionen oder flächige Kühlung gelten unterschiedliche Anforderungen an das Produkt.
Der Bestellpilot verbindet Einsatzzweck, Menge, Dauer und Liefertermin mit einer passenden Produktform.
| Qualitätsfaktor | Warum er wichtig ist | Woran Nutzer ihn merken |
|---|---|---|
| CO₂-Qualität | Der Ausgangsstoff muss zur vorgesehenen Anwendung und den geltenden Anforderungen passen. | Dokumentierte Qualität und Eignung, insbesondere bei Lebensmittel- und Prozessanwendungen. |
| Dichte und Verdichtung | Gut verdichtetes Trockeneis ist mechanisch stabiler und besitzt weniger lockere Schneeanteile. | Gleichmäßige Form, gutes Handling und verlässlicheres Verhalten im Prozess. |
| Abmessungen | Pellet- oder Nuggetgröße muss zur Maschine, Verpackung oder Kühlaufgabe passen. | Störungsarme Förderung und reproduzierbare Dosierung. |
| Frische | Jede Stunde zwischen Produktion und Einsatz führt zu weiterer Sublimation. | Mehr tatsächlich nutzbare Menge und bessere Pelletstruktur beim Einsatz. |
| Verpackung | Isolierung bremst Wärmeeintrag, darf das entstehende Gas aber nicht gefährlich einschließen. | Reduzierte Verluste bei sicherer Handhabung. |
Trockeneis lässt sich nicht wie ein dauerhaft stabiles Lagerprodukt behandeln. Es sublimiert fortlaufend. Deshalb sind eine bedarfsgerechte Produktion, kurze Wege, geeignete Verpackung und ein sinnvoll gewählter Liefertermin entscheidend.
Trockeneis besteht aus festem Kohlendioxid, also CO₂. Es enthält kein gefrorenes Wasser.
Beim Entspannen von flüssigem CO₂ sinken Druck und Temperatur. Ein Teil des Mediums bildet dabei feinen festen Trockeneisschnee.
Der Schnee wird in einer geeigneten Presse verdichtet und durch eine Extruderplatte mit definierten Öffnungen gepresst.
Nur begrenzt. Es sublimiert fortlaufend und benötigt eine gut isolierende, nicht luftdichte Verpackung sowie einen gut belüfteten Lagerort.
Die Formen unterscheiden sich in Oberfläche, Handhabung und Dosierbarkeit. Dadurch passen sie zu unterschiedlichen Anwendungen wie Strahlen, Kühlen, Versand oder Events.
Der CARBO-Bestellpilot verbindet die gewünschte Nutzung mit Produktform, Menge und einem sinnvollen Liefertermin.