Trockeneis sublimiert
Das feste CO₂ geht direkt in die Gasphase über. Warmes Wasser beschleunigt diesen Vorgang und erhöht die kurzfristige Nebelproduktion.
Dichter Bodennebel entsteht, wenn Trockeneis in warmem Wasser sublimiert und die umgebende Feuchtigkeit sichtbar kondensiert. Intensität und Dauer hängen nicht allein von der Trockeneismenge ab, sondern auch von Wassertemperatur, Gefäß, Raum, Luftbewegung und Nachlegeintervall.
Nicht durch eine möglichst große Einmalmenge, sondern durch ein abgestimmtes System: ausreichend warmes Wasser, eine offene und standsichere Effektvorrichtung, passende Trockeneisportionen, kontrolliertes Nachlegen und möglichst wenig störende Luftbewegung. Für längere Effekte muss häufig auch Wasserwärme nachgeführt werden.
Das feste CO₂ geht direkt in die Gasphase über. Warmes Wasser beschleunigt diesen Vorgang und erhöht die kurzfristige Nebelproduktion.
Der weiße Effekt besteht überwiegend aus fein kondensierter Feuchtigkeit. Das freigesetzte CO₂ selbst ist farblos.
Die kalte Nebelwolke bleibt zunächst bodennah. Warme Böden, Luftzüge, Ventilation und Personenbewegung beeinflussen ihre Ausbreitung.
Auch wenn die weiße Wolke verschwunden ist, kann weiterhin Kohlendioxid vorhanden sein. Bodennebel darf nur in ausreichend belüfteten, dafür geeigneten Bereichen und unter verantwortlicher Aufsicht eingesetzt werden.
Wärmeres Wasser erzeugt zunächst mehr Nebel, kühlt aber durch den Prozess ab. Ein größeres geeignetes Wasservolumen hält die Temperatur länger stabil.
Große Portionen liefern einen kräftigen kurzen Effekt. Kleinere kontrollierte Nachlegeportionen erleichtern eine gleichmäßigere Laufzeit.
Die Vorrichtung muss offen beziehungsweise druckfrei, standsicher, hitze- und kältegeeignet sowie vor Zugriff geschützt sein.
Raumgröße, Höhenunterschiede und Frischluft bestimmen, ob ein Effekt überhaupt sicher und optisch sinnvoll realisierbar ist.
Lüftungsauslässe, Türen, Ventilatoren und tanzende Gäste verteilen oder zerstören eine bodennahe Nebelschicht.
Ein 90-sekündiger Hochzeitstanz benötigt eine andere Planung als wiederkehrende Bühneneffekte über mehrere Stunden.
| Situation | Wirkung | Planung |
|---|---|---|
| Wasser deutlich warm | Schnelle Sublimation und kräftiger Nebel zu Beginn. | Für einen markanten kurzen Showmoment geeignet; Spritz- und Verbrühungsrisiken kontrollieren. |
| Wasser kühlt ab | Nebelproduktion nimmt ab, obwohl noch Trockeneis vorhanden sein kann. | Bei längerer Laufzeit Wasserwärme oder einen dafür ausgelegten Nebler vorsehen. |
| Zu kleine Wassermenge | Temperatur fällt besonders schnell. | Gefäßgröße und Wasserreservoir auf gewünschte Dauer abstimmen. |
| Unkontrolliertes Nachfüllen | Spritzer, Überlaufen und ungleichmäßiger Effekt sind möglich. | Nur durch eingewiesene Personen und nach festem Ablauf nachfüllen. |
Für Hochzeitstanz oder Bühne werden häufig dafür ausgelegte Geräte eingesetzt, die Wasser, Temperatur, Trockeneisdosierung und Nebelaustritt kontrollieren. Improvisierte Gefäße bieten diese Prozesskontrolle nicht.
Eine pauschale Kilogrammzahl ohne Angaben zu Gerät, Effektfläche und Dauer wäre unzuverlässig. Plane zuerst die Zahl der Effektstationen, die gewünschte Intensität, die aktive Effektzeit und das Nachlegekonzept.
Kurzer Hochzeitstanz, Buffetnebel, Fotoshooting oder wiederkehrender Bühneneinsatz.
Professionelles Gerät oder kontrollierte offene Effektstation samt Verantwortlichem bestimmen.
Mit Originalraum, Boden, Lüftung und realistischer Personenbewegung testen.
Verbrauch pro Durchlauf mit Anzahl der Durchläufe plus Reserve bis zum Event multiplizieren.
Verbrauch je Effekt × Anzahl der Effekte + Reserve bis zum EinsatzBei professionellen Geräten gelten zusätzlich die Herstellerangaben zu Füllmenge und Laufzeit. Diese sind die beste Grundlage für die konkrete Bestellung.
Das Wasser kühlt durch den Prozess ab. Dadurch sublimiert das Trockeneis langsamer und es kondensiert weniger sichtbare Feuchtigkeit. Bei längeren Effekten muss die Wärme kontrolliert nachgeführt werden.
Nicht unbedingt. Eine sehr große Portion kann einen starken, aber kurzen Effekt erzeugen und das Wasser schnell abkühlen. Dauer entsteht durch abgestimmte Portionierung, Wasserwärme und Technik.
Nein. Raumgröße, Belüftung, tiefe Bereiche, Fluchtwege, Brandmeldeanlage und Veranstaltungsfreigaben müssen geprüft werden. In ungeeigneten oder schlecht belüfteten Räumen darf Trockeneis nicht verwendet werden.
Das hängt von Gerät und Effektvorrichtung ab. Verwende ausschließlich eine Form und Füllmenge, die zur eingesetzten Technik passt.
Teste Gerät, Raum, Lüftung, Musikdauer und Bewegungsfläche vorab. Plane einen verantwortlichen Bediener, sichere Positionierung und die benötigte Menge anhand des realen Testverbrauchs.
Der Bestellpilot berücksichtigt Eventart, Dauer und Termin. Für professionelle Bühnentechnik und größere Veranstaltungen steht CARBO auch persönlich zur Verfügung.