Pelletdurchsatz
Der eingestellte Massenstrom am Gerät. Verwende den tatsächlichen Betriebswert, nicht automatisch die maximale Geräteleistung.
Der Verbrauch eines Trockeneisstrahlgeräts ist keine feste Branchenzahl. Er hängt vom Gerät, der eingestellten Pelletmenge, Düse, Druckluft, Verschmutzung und der tatsächlichen aktiven Strahlzeit ab. Mit einer einfachen Formel lässt sich daraus eine verlässliche Bestellmenge ableiten.
Maßgeblich ist der einstellbare Pelletdurchsatz des konkreten Geräts. Kompakte Systeme können mit niedrigerem Durchsatz arbeiten, leistungsstarke Industrieanlagen deutlich mehr Pellets verarbeiten. Lies deshalb den Wert am Gerät oder im Datenblatt ab und multipliziere ihn mit der realen aktiven Strahlzeit.
Pelletdurchsatz in kg/h × aktive Strahlzeit in Stunden = VerbrauchFür die Bestellung kommt anschließend eine Reserve für den Zeitraum zwischen Lieferung und Einsatz hinzu.
Der eingestellte Massenstrom am Gerät. Verwende den tatsächlichen Betriebswert, nicht automatisch die maximale Geräteleistung.
Nur die Zeit, in der Pellets gefördert werden. Rüsten, Umsetzen, Prüfen und Absaugen werden separat erfasst.
Zusatzmenge für unvermeidbare Verluste während Transport, Zwischenlagerung und Handhabung.
Die Werte sind Rechenbeispiele und keine pauschalen Empfehlungen für bestimmte Anwendungen. Die geeignete Einstellung muss über Gerät, Testfläche und Reinigungsziel bestimmt werden.
| Beispiel | Durchsatz | Aktive Strahlzeit | Rechnerischer Grundbedarf |
|---|---|---|---|
| Kleiner Testeinsatz | 8 kg/h | 30 Minuten | 4 kg vor Reserve |
| Werkzeugreinigung | 15 kg/h | 2 Stunden | 30 kg vor Reserve |
| Mehrere Bauteile | 25 kg/h | 3 Stunden | 75 kg vor Reserve |
| Serienfenster | 35 kg/h | 5 Stunden | 175 kg vor Reserve |
Eine achtstündige Arbeitsschicht bedeutet nicht automatisch acht Stunden Pelletverbrauch. Bauteilwechsel, Freigaben, Kontrolle, Pausen und Nacharbeit reduzieren die aktive Strahlzeit. Bei der ersten Anwendung sollte sie gemessen statt geschätzt werden.
Stark haftende oder eingebrannte Rückstände können mehr Energie, langsamere Bewegung oder mehrere Durchgänge erfordern.
Schonende Einstellungen können den Pelletstrom reduzieren, zugleich aber die notwendige Bearbeitungszeit verändern.
Eine passende Düse verteilt die verfügbare Energie auf die gewünschte Fläche und verhindert unnötigen Streuverlust.
Zu geringe oder schwankende Versorgung kann die Reinigungsleistung trotz hohem Pelletdurchsatz begrenzen.
Strahlwinkel, Bewegung, Abstand und unnötiges Nachstrahlen wirken direkt auf Verbrauch und Zeit.
Frische, trockene und zum Gerät passende Pellets unterstützen eine gleichmäßige Förderung und reproduzierbare Einstellungen.
Datum, Startzeit und geplante Tagesabschnitte festlegen.
Verbrauch für jede Aufgabe beziehungsweise jeden Tag separat berechnen.
Zeit zwischen Produktion, Zustellung, Lagerung und tatsächlichem Einsatz bewerten.
Bestellmenge und Lieferintervall so wählen, dass unnötig lange Lagerung vermieden wird.
Der tatsächlich am Gerät eingestellte beziehungsweise im Datenblatt für die gewählte Konfiguration angegebene Pelletdurchsatz. Die maximale Leistung ist nicht automatisch die wirtschaftlichste Einstellung.
Nein. Pellets werden nur während der aktiven Förderung verbraucht. Rüsten, Prüfen, Umsetzen und Pausen sollten separat als Arbeitszeit erfasst werden.
Das hängt von Liefertermin, Lagerdauer, Verpackung, Außentemperatur und Handhabung ab. Der Bestellpilot beziehungsweise die individuelle B2B-Planung berücksichtigt diese Rahmenbedingungen.
Erst nach einem repräsentativen Test. Fläche allein reicht nicht, weil Verschmutzung, Geometrie und Oberflächenempfindlichkeit die Strahldauer stark verändern.
Wenn regelmäßig größere Mengen benötigt werden oder mehrtägige Einsätze unnötig lange Lagerzeiten verursachen würden. Dann können Lieferintervall und Abrufmenge gezielt geplant werden.
Übertrage Geräteeinstellung, Einsatzdauer und Termin in eine belastbare Mengenplanung – für einzelne Boxen oder regelmäßige B2B-Bedarfe.