Maschinen & Produktionsanlagen
Anhaftungen, Fette oder Produktionsrückstände können je nach Material und Verschmutzung ohne zusätzliches Strahlmittel bearbeitet werden.
Trockeneisstrahlen entfernt viele Verschmutzungen trocken und ohne zusätzliches Strahlmittel. Für Maschinen und Anlagen kann das Verfahren interessant sein, wenn Rückstände, Feuchtigkeit oder aufwendige Nachreinigung reduziert werden sollen.
Beim Trockeneisstrahlen treffen feste CO₂-Pellets auf die Oberfläche und sublimieren anschließend. Dadurch entsteht kein zusätzliches Strahlmittel, das entfernt werden muss. Ob das Verfahren geeignet ist, hängt jedoch von Verschmutzung, Untergrund, Zugänglichkeit und Anlagensituation ab.
Vor dem Einsatz sollte immer geprüft werden, ob Oberfläche und Bauteile für das Verfahren geeignet sind.
Anhaftungen, Fette oder Produktionsrückstände können je nach Material und Verschmutzung ohne zusätzliches Strahlmittel bearbeitet werden.
Da kein Wasser eingebracht wird, ist das Verfahren für manche sensiblen Umgebungen interessant – elektrische Sicherheit und Freigaben bleiben trotzdem zwingend.
Trockeneisstrahlen kann helfen, Demontage- und Nachreinigungsaufwand zu reduzieren, wenn die Anlage entsprechend vorbereitet ist.
Der Pelletbedarf entsteht aus Gerät, Durchsatz und tatsächlicher Strahlzeit.
Art, Dicke, Haftung und erreichbare Flächen beurteilen.
Empfindliche Oberflächen, Dichtungen, Beschichtungen und Elektrik berücksichtigen.
Gerätedurchsatz, aktive Strahlzeit und Sublimationsreserve einplanen.
Belüftung, Lärm, Druckluft, PSA und betriebliche Freigaben organisieren.
Für neue Anwendungen empfiehlt sich ein Test auf einer unkritischen Fläche. So lassen sich Strahlparameter und Pelletverbrauch realistisch bestimmen.
Trockeneisstrahlen erzeugt CO₂-Gas, Lärm und je nach Verschmutzung gelöste Partikel. Arbeitsplatzbelüftung, Gehör- und Augenschutz sowie die Vorgaben des Strahlgeräts beachten. Maschinen nur in einem betrieblich freigegebenen Zustand reinigen.
Teilweise ja, wenn Zugänglichkeit, Sicherheit und Anlagenfreigabe gegeben sind. Elektrische, mechanische und prozessbedingte Risiken müssen vorher bewertet werden.
Trockeneis selbst sublimiert. Gelöste Verschmutzungen bleiben jedoch als Rückstand und müssen je nach Prozess aufgenommen werden.
Der Verbrauch hängt vom Strahlgerät, eingestelltem Massendurchsatz, Verschmutzung und aktiver Strahlzeit ab. Nutze dafür den Verbrauchsrechner.
Nutze den Trockeneisstrahl-Check für die Machbarkeit und den Verbrauchsrechner für eine belastbare Pelletmenge.